© 2018 Anna Reiss

Lesermeinungen

Eine spannende Geschichte, in der Kinder als Detektive agieren und dabei nicht nur den eigentlichen Fall lösen.

Nora, Ronja, und Jonas verbringen ihre Herbstferien in Wien, zusammen mit ihren Großeltern, und natürlich sind auch  ihre Freunde Lilli und Emil dabei. Im Haus einer Bekannten, wo sie auf deren Papagei Oskar aufpassen sollen, verbringen die Kinder schöne Ferientage. Neben vielen Ausflügen mit den Großeltern haben die jungen Detektive schnell einen neuen Fall: In Wien verschwinden Tiere und die Freunde begeben sich auf die Suche. Zur selben Zeit finden Lilli und Ronja auf dem Dachboden ihrer Unterkunft ein geheimnisvolles Notizheft, in dem ein Junge im Jahr 1937 seine Geschichte aufgeschrieben hat.

"Ein Fall für die Zeitung"  ist der dritte Band der "Südnord-Detektive", der sich auch ohne Vorkenntnis der vorangegangenen Bücher gut lesen lässt. Mit den jungen Detektiven hat die Autorin Anna Reiss sympathische Figuren geschaffen, durch den anschaulichen Schreibstil wurde ich beim Lesen schnell in die spannende Geschichte hineingezogen. 

Auch meine 10-jährige Tochter hat das Buch begeistert verschlungen, nicht nur der eigentliche Fall, sondern auch die Hintergrundgeschichte um das geheimnisvolle Notizbuch hat uns beiden sehr gefallen. So erfahren die jungen Leser ganz nebenbei ein paar geschichtliche Fakten, die aus der Sicht des Jungen im Jahr 1937 dargestellt sind. 

Fazit: Die spannende Detektivgeschichte wird durch einen interessanten Ausflug in die Geschichte ergänzt, für dieses Buch für Kinder ab 9 Jahren gebe ich gern eine Leseempfehlung.

(Leserin auf Lovelybooks, Dezember 2019)

"Meine Enkel haben das Buch Südnord-Detektive sehr spannend gefunden. Auch ich selbst habe es gelesen, obwohl es ein Kinderbuch ist,  und ich konnte es gar nicht zur Seite legen. Weil die Geschichte so fesselnd ist. Tolles Buch!"

Oma Christine aus Traisen / Niederösterreich

 

Ein Familiengeheimnis führt die Südnord-Detektive bis nach Ungarn

(...) Die Spur des Schlüssels führt nach Ungarn.Von dort wurden die Großeltern und die Urgroßeltern nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben. Oma und Opa überlegen nicht lange und reisen mit den fünf in die alte Heimat.

Eine mehrschichtige, anspruchsvolle Abenteuergeschichte, Auftakt einer neuen Reihe, die geübte Leserinnen und Leser voraussetzt, sich aber wohltuend von vielen oft etwas trivialen Geschichten hervorhebt.

Ursula Reich in "medienprofile"

Lesung von Anna Reiss an der Fürstin Ann-Mari-von-Bismarck-Schule, Aumühle

Die Autorin Anna Reiss bescherte unseren Grundschülerinnen und -schülern der vierten Klasse einen kurzweiligen Vormittag.

Sie las aus ihrem neuen Kinderroman „Süd-Nord-Detektive: Ein Fall kommt selten allein“ vor und verstand es dabei, ihr junges Publikum durch spannende Fragen mit einzubeziehen.

Eigene Ideen der Kinder zu den Detektiv-Fällen waren gefragt. Hier einige Meinungen der Kinder zu der Lesung:

Beyza: „Frau Reiss war nett, weil sie immer gelächelt hat, und die Geschichten waren spannend.“

Simon: „ Die Geschichten waren spannend und lustig.“

Charline: „Mir gefällt auch ihre Schreibwerkstatt an unserer Schule, weil sie gute Tipps gibt und nie meckert.“

Mia: „Ich fand die Lesung interessant, weil Frau Reiss  uns weitergeholfen hat, aber nicht alles verraten hat.“

Julia: „Sie war nett, und sie hat immer freundlich gelächelt.“

Diego: „ Ich fand alles gut.“

Petra Sanitz (Grundschullehrerin)

"Frau Reiss erfreute die 3. Klassen mit der Vorstellung ihres Buches "Südnord-Detektive" in der Aula unserer Grundschule Wohltorf. Wir kennen Frau Reiss seit vielen Jahren im Zusammenhang mit spannenden und vielseitigen Buchvorstellungen von Neuerscheinungen im Kinderbuchsektor. Nun stellte uns Frau Reiss ihr eigenes Kinderbuch vor. Wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung und wünschen ihr für ihre Arbeit stets gute Ideen und Schreibfreude." Das Kollegium der Grundschule Wohltorf

Fünf für alle Fälle

 

Die Südnord-Detektive machen mit den Großeltern Urlaub im Allgäu. Schnell freunden sie sich mit Familie Huber an, die einen Biohof bewirtschaftet. Als dann Gift in der Biomilch entdeckt wird, ist der Spürsinn der fünf Freunde geweckt. Gleichzeitig finden sie in einem Buch eine Botschaft aus der Vergangenheit, die entschlüsselt werden will. So wird auch aus einem etwas öden Besuch in einem Kloster ein Abenteuer. Obwohl das Spionieren für zwei der Freunde darin endet, dass der Täter sie im Technikraum des Hofes einsperrt, gelingt es den jungen Spürnasen mit Hilfe der Polizei, beide Fälle zu lösen. - Auch dieser zweite Band um die Südnord-Detektive (s. Bd. 1: BP/mp 17/209) bietet spannende Unterhaltung, die vielen jungen Leserinnen und Lesern Spaß machen wird. Gerne empfohlen.

Ursula Reich in "medienprofile"

"Südnord-Detektive: Ein Fall kommt selten allein" ist der Auftakt einer Kinderbuchserie von Anna Reiss. Konzipiert und ideal geeignet für kleine Spürnasen im Alter von 9 bis 11 Jahren. In ihrer Erzählung kombiniert die Autorin geschickt eine fesselnde Detektivgeschichte zum Miträtseln mit geschichtlichen Hintergründen. Die Hauptfiguren Nora, Ronja, Jonas, Lilli und Emil entsprechen dem Alter der Zielgruppe und ermöglichen eine schnelle Identifikation mit der Geschichte.

Einzelne Szenen sind mit grau-schattierten Zeichnungen illustriert, die den Textfluss gelegentlich auflockern. Spannend von Anfang bis zum Ende: Schritt für Schritt lüftet Anna Reiss die geheimnisvollen Rätsel und lässt ihre Leser an allen Details teilhaben, ohne zu überfordern. Ganz in Krimi-Manier führen verschiedene Handlungsstränge zur plausiblen und gut nachvollziehbaren Lösung des Falls. Zudem bietet es interessanten Gesprächsstoff für Kinder und Großeltern, über eine Zeit, in der das Leben alles andere als einfach gewesen ist.

Eure Janet

in: www.Kinderbuchlesen.de

Fünf Freunde gründen einen Detektivclub und lösen gleich drei spannende Fälle.

Rezension

 

Nora, Ronja und Jonas dürfen die Ferien bei ihren Großeltern verbringen. Dort treffen sie auf ihre Freunde Lilli und Emil, mit denen sie im Jahr zuvor den Club der Südnord-Detektive gegründet haben. Ausgestattet mit allem, was "professionelle" Ermittler brauchen, warten sie auf einen Fall, und schon bald können sie sich vor Arbeit nicht mehr retten. Schäfer Martin fürchtet um seine Schafe und möchte wissen, wer ein Loch in den Weidezaun geschnitten hat. Eine Pferdebesitzerin bittet die Kinder, herauszufinden, was mit ihrem Dressurpferd Katalin los ist, das schwer traumatisiert zu sein scheint. Und dann entdecken sie auch noch eine Schatzkarte, durch die sie auf einen alten Schlüssel stoßen. Die Spur aller drei Fälle führt nach Ungarn, wo die Großeltern früher gelebt haben. Schnell sind diese bereit, den Kindern ihre Heimat zu zeigen, und schon bald offenbart sich den Detektiven die Lösung ihrer drei Fälle.- Ein sehr originelles Buch, aber v.a. zu Beginn wirken die Dialoge oft zu gestellt.

Als außergewöhnliche Detektivgeschichte mit überraschendem Ausgang allen Büchereien, besonders auch Schul- und Patientenbüchereien, sehr zu empfehlen. Ab 9 J.

 

Autor: Elisabeth Schmitz in: "Eliport - Der evangelische Buchberater"

Unsere Meinung:

Auch wenn dies bereits der zweite Band in dieser Reihe ist, muss man nicht unbedingt das erste Buch gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Es fängt wie so häufig ganz harmlos an, aber bald stecken die fünf Detektive und mit ihnen der Leser in gleich zwei neuen Fällen (und zwei der Detektive in ernsten Schwierigkeiten). Da es sich um einen Detektivroman für jüngere Leser handelt, fließt erfreulicherweise nur ein wenig Blut und es gibt keine explodierenden Autos oder gräulichen Morde - und das ist auch gut so, denn eine gut geschriebene Geschichte wie diese braucht keine Ekel- oder Spezial-Effekte, um spannend zu sein. Die fünf verfolgen in beiden Fällen diverse Spuren und haben auch bald Verdächtige ausgemacht - aber ... wir verraten nur so viel, dass die Autorin ihre Detektive und den Leser auf die eine oder andere falsche Spur setzt. Schön fanden wir auch, dass man als Leser an einer Stelle nicht abwarten muss, bis die Lösung präsentiert wird, sondern selbst versuchen kann, einen Code zu entschlüsseln, bevor man weiterliest. Auch das eine oder andere Wissenswerte ist biologisch in die Geschichte eingewoben. Die Personen, allen voran die fünf Detektive und für uns natürlich auch der kleine Wildfang mit der guten Nase namens Emmi (ein Beagle, um es klar zu sagen) sind sympathisch, aber nicht zu brav oder stereotyp. Die Geschichte selbst ist für die jüngeren Leser nicht zu kompliziert aufgebaut und recht einfach geschrieben, wird dabei aber keineswegs kindlich oder kindisch, sondern behandelt den Leser als (mit-)denkendes Wesen. Abgerundet wird die spannende und unterhaltsame (sowie auch ein wenig informative) Geschichte mit teilweise ganzseitigen schwarz-weißen Zeichnungen an den richtigen Stellen. Am Ende wird der Leser schon einmal kurz auf das nächste Abenteuer der Detektive eingestimmt, das auf jeden Fall in Wien stattfinden wird und bei dem auch wieder ein Tier beteiligt ist - allerdings diesmal kein Beagle, sondern ein geschwätziger Papagei. Für uns ist dieser zweite Band der Südnord-Detektive eine rundum gelungene Mischung spannender Unterhaltung und damit auch ein Tipp. (in: „Bücherbärchen“, leicht gekürzt)

ZASS - Zeitung der Adalbert-Stifter-Schule, 17. Ausg. 4/2019

ZASS - Zeitung der Adalbert-Stifter-Schule 14. Ausgabe

„Geesthachter Anzeiger“ 12.12.18

„Lauenburgische Landeszeitung“ 10.12.18

„Geesthachter Anzeiger“ 21.11.2017

„Geesthachter Anzeiger“ 29.08.2018

Schongauer Nachrichten 17.08.2018