© 2018 Anna Reiss

Es war die Nonne. Sie hat die fünf Kinder erwischt. Die Nonne fragte: „Was macht ihr hier?“ Die fünf versteckten sich, aber es war zu spät! Die Nonne schimpfte: „Was macht ihr denn hier? Das dürft ihr nicht!“

Die Nonne suchte die Kinder, bis sie sie schließlich zwischen den Regalen ganz hinten fand. Während sie sich versteckten, hatte Emil sich das Buch geschnappt, steckte es in seinen Hosenbund und deckte es mit seinem Pulli ab.

Die Nonne schimpfte immer noch und brachte die Kinder raus. Dann schloss sie die Tür ab, und die Kinder standen draußen. Nora, Ronja, Lilli und Jonas waren traurig, dass sie das Buch gleichzeitig gefunden und verloren hatten.

Da hob Emil grinsend seinen Pulli hoch. Alle sahen jetzt das Buch und freuten sich. Nun konnten sie darin lesen und suchen, was sie brauchten. (Anna)

Es war der Kirchenpastor. Er sagte: „Was macht ihr hier mitten in der Nacht?“ Die Kinder antworteten und erklärten ihm, wir ihre Lage gerade aussah. Der Pastor verstand sie. Er fragte noch mal: „Aber warum in der Nacht?“

Die Südnord-Detektive antworteten: „Oma Clara und Opa Johann sollen das nicht mitbekommen.“

„Okay, aber macht keinen Unsinn!“, sagte der Pastor.

Nach zehn Minuten hatten sie alle Infos und rannten zurück. Sie legten sich hin, sodass niemand etwas merkte. (Jonny)

Der Wachmann kommt rein und die Kinder müssen sich verstecken. Der Wachmann sieht das Buch herumliegen und stellt es in eine falsche Reihe. Dann geht er wieder. Die Kinder haben Glück!

Aber das Buch ist ganz oben und es sind keine Stühle da. Sie machen eine Räuberleiter.

Emil sagt: „Ich habe das Buch.“

Jonas sagt: „Aber ist das nicht das falsche?“

Emil sagt: „Stimmt!“

Lilli ruft: „Los, beeilt euch!“

„Wir haben nicht mehr viel Zeit“, sagt Nora.

„Eine Stunde noch“, sagt Ronja. „Los!“

Emil sagt: „Ich habe es!“

„Ja, das ist es!“, sagt Lilli. (Justin)

Als  sie das hörten, versteckten die Detektive sich unter dem Pult. Sie duckten sich, um zu sehen, wer die Person war. Es war eine Nonne.

„Was machen wir jetzt?“, fragte Jonas laut flüsternd.

Emil flüsterte zurück: „Wir nehmen das Buch und lesen es zu Hause weiter.“

„Ist das nicht illegal?“, fragte Lilli.

„Nicht, wenn wir das Buch zurückgeben“, schlug Ronja vor.

In dem Moment ging die Nonne raus und schloss die Tür.

„Puh, das war aber knapp!“, sagte Emil. (Mizgin)

Die Nonne kam herein und fragte: „Was macht ihr und was habt ihr da auf dem Boden?“

„Wir … wir haben uns verlaufen“, sagte Lilli. „Und da haben wir daran gedacht, dass die Eingänge immer offen sind.“

„Und damit wir schlafen können, lesen wir noch ein bisschen“, erklärte Emil.

Die Nonne sprach: „Soll ich euch nach Hause bringen?“

„Wissen Sie überhaupt, wo wir wohnen?“, fragte Nora.

„Ich weiß es nicht, aber wenn ihr mir es sagt, weiß ich es“, sagte die Nonne.

Jonas stotterte: „Wir wissen die Straße auch nicht.“

„Dann kann ich euch leider doch nicht helfen“, erwiderte die Nonne.

Da sagte Nora: „Ist schon gut. Eine Nacht woanders, das ist doch kein Weltuntergang!“

„Soll ich euch morgen wecken? Im Hellen findet ihr den Weg alleine, oder?“, sagte die Nonne.

„Ja“, sagte Lilli.

„Bis morgen“, sagte die Nonne.

„Bis morgen“, sagte Nora. (Sophia)

Sie versteckten sich schnell unter dem Tisch. Die Person, die durch die Tür kam, nahm das Buch mit, in dem die Kinder herumgeblättert hatten.

„Na toll!“, sagte Jonas.

„Kommt, wir gehen schlafen“, sagte Lilli. Die anderen waren einverstanden. Am nächsten Tag wollten sie in der Nacht noch einmal in die Bibliothek, um zu gucken, ob der Dieb wiederkommt.

In der Nacht weckte Ronja alle auf: „Aufwachen, ihr Schlafmützen!“

Als sie da waren, kam einer durchs Fenster rein. Emil stellte ihm ein Bein. Danach rief Nora die Polizei. Der Dieb war der Hausmeister. (Zeren)